Montag, 19. Dezember 2011

174. Das eigentliche Ziel der Zeugen Jehova Sekte: Schätzen wir das "Vorrecht gütigen Gebens"?

Quelle: Meine Borkener Gruppe

173. So sieht die Bewusstseinskontrolle der Zeugen Jehovas Sekte aus: Stütze Dich nicht auf Deinen eigenen Verstand



Quelle: Meine Borkener Gruppe

Samstag, 20. Juni 2009

172. Kongresse als Einnahmequelle


Zeugen Jehovas sind davon überzeugt, dass ihre "Wahrheit" völlig kostenlos ist und das "weltweite Predigtwerk" einzig und allein von freiwilligen Spenden finanziert wird. Nur wenigen ist indes bekannt, wie sich die Wachtturm-Gesellschaft wirklich finanziert und welche Geldquellen im Hintergrund angezapft werden. Ein typisches Beispiel dafür ist die Organisation der zahlreichen Kongresse, bei denen die Zeugen Jehovas mehrmals im Jahr zu Tausenden zusammenkommen.












http://video.google.de/videoplay?docid=1338572241371195960

http://person.yasni.de/mechtild-berwald-31867.htm

171. Ein kritisch gewordener Zeuge hat die Finanzen der WTG recherchiert


Während Millionen von Zeugen Jehovas glauben, ihre Organisation würde jeden Cent zur Verkündigung des Königreichs ausgeben, ist die Wachturm-Gesellschaft längst zu einem Konzern geworden, der sich auf zahlreichen Geschäftsfeldern tummelt. Die Spendenfreudigkeit und Hilfsbereitschaft gläubiger Menschen generiert eine Vermögen, das Jahr für Jahr um rund 100 Millionen Dollar zunimmt. Auf der einen Seite leben Vollzeitdiener am Rand des Existenzminimums. Auf der anderen fliegt der Präsident mit der firmeneigenen Chessna zum Fischen nach Alaska.

Ein kritisch gewordener Zeuge Jehovas hat die Fakten recherchiert und dokumentiert eine janusköpfige Organisation, für die Religion offensichtlich längst zur Nebensache geworden ist. Ein Bericht, den jeder Zeuge lesen sollte.



http://www.die-finanzen-der-wachturmgesellschaft.blogspot.com/

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170. Wer steckt dahinter?


Man kann ganz bestimmt nicht behaupten, daß die geistigen Führer der Zeugen Jehovas in Saus und Braus leben würden. Selbst Präsident Henschel fliegt weder im Privatjet um die Welt, noch hat er eine üppige Villa mit goldenen Wasserhähnen und zehn Rolls Roys in der Garage. Doch die Wachttrum-Gesellschaft erwirtschaftet jedes Jahr Gewinne in dreistelliger Millionenhöhe. Geld, das nur zu einem Bruchteil vom weltweiten Predigtwerk aufgezehrt wird.
Interessant ist beispielsweise ein Hinweis, den der aufmerksame Leser im Wachtturm vom 1. Januar 1997 (Seite 13) findet. In einem Kommentar über die Entwicklung des weltweiten Predigtwerkes werden folgende aufschlußreiche Produktionszahlen genannt:
Innerhalb des Jahres 1996 hat die WTG Zeitschriften mit einer Gesamtauflage von über 900 Millionen Exemplaren verbreitet (ein Plus von 13,4% gegenüber dem Vorjahr). Gemessen am letzten offiziellen Preis (DM 0,50 in Deutschland) ergibt das einen Umsatz von 450 Millionen Mark. Rechnet man dazu die Einnahmen von rund 77 Millionen Büchern und Bibeln (eine Steigerung von 40%), dann kommt man gut und gern auf einen weltweiten Jahresumsatz von einer Milliarde DM. Wenn man berücksichtigt, zu welchen Minimalkosten diese Literatur hergestellt wird, läßt sich selbst bei vorsichtigen Schätzungen auf eine Rendite von 500-700 Millionen DM schließen. Dabei sind noch nicht die Spenden berücksichtigt, die Monat für Monat eingehen. Und es fehlen die Gewinne, die bei Bau, Finanzierung und Verkauf von Königreichssälen weltweit erwirtschaftet werden (um nur einige der versteckten Einnahmequellen zu nennen). Auch bleibt der Vermögenszuwachs unberücksichtigt, der sich aus dem weltweiten Immobilienbesitz der WTG ergibt.
Im Vergleich dazu sind die 61 Millionen DM, die nach eigenen Angaben der WTG für "Sonderpioniere, Missionare und reisende Aufseher" aufgewendet wurden, nur Peanuts.
Mit anderen Worten: Die große Frage, die es noch zu klären gilt, heißt, wo fließen all die Milliarden hin, die sich mit dem weltweiten Königreichswerk allein schon lange nicht mehr erklären lassen?

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Freitag, 19. Juni 2009

169. Mit sich ins Reine kommen...


Geschrieben von: Tracy

Als mich der Glaube, den ich zur Grundlage meines Lebens gemacht hatte, zu verwirren begann, neigte ich dazu, mich häufig mit den Problemen länger aufzuhalten. Es gibt in Römer 14 (Vers 5) eine Ermutigung: "Jeder Mensch sei in seinem eigenen Sinn völlig überzeugt." Ich war es nicht mehr. Und immer weiter nachzudenken, war sinnlos, wenn ich nicht etwas unternahm. Ich fasste den Plan, genauer nachzuforschen. Wenn ich in den Publikationen der Wachtturm Bibel & Traktat-Gesellschaft genauer nachforschte, würde mich das, so erwartete ich, trösten und mir im persönlichen Studium die Antworten liefern. Als ich nachschlug, was die Gesellschaft über solche Nachforschungen geschrieben hatte, fand ich, dass das nicht immer befürwortet wurde. So hieß es im Watchtower vom 1. Juni 1967, wir brauchten keine gründlichen Nachforschungen anstellen. Die WTG habe das schon für uns getan. Das Segensreichste, was man tun könne, sei, Wachtturm oder Erwachet! oder ein neues Buch der Organisation zu lesen.
Ich habe kein neues Vertrauen zur Organisation gefunden, sondern statt dessen etwas, was mein ganzes Leben ändern könnte. Als ich über Jehovas Zeugen (ZJ) nachforschte, zwang mich der Umfang der erhaltenen Informationen, kurze Notizen über das zu verfassen, was ich entdeckte; mein Brief wird diese und weitere Informationen enthalten. Seither ist mein Verhältnis zu Jehova ein sehr persönliches, und es schließt die Gründe ein, warum ich zu suchen anfing. So schien es nur natürlich, dass ich auf die Informationen reagierte.
Wer mich kennt, weiß sicher, dass einer meiner Fehler die mangelnde Fähigkeit ist, Gedanken mündlich klar und prägnant auszudrücken. Dieses Problem wird sich zweifellos auch in dem hier Niedergeschriebenen zeigen. Wenn ich mich schlecht ausdrücken kann, dann schwächt das meine Position, doch meine Gedanken und Gefühle sind ausgeprägt, und ich hoffe, man wird sie achten. Dies ist kein Austrittsbrief. Ich habe alles niedergeschrieben, um meine Gedanken zu sortieren und mit meinen Gefühlen ins Reine zu kommen. Ich möchte diese Ausführungen mit Euch teilen, damit Ihr meine gegenwärtige Haltung versteht.
Der Schlüssel zu meinen Nachforschungen war meine große Unzufriedenheit, die als Antrieb diente. Ich hätte diese Nachforschungen vor meiner Taufe als ZJ anstellen sollen; dass ich es nicht tat, tut mir sehr leid.
In meinem Leben ereignete sich vieles, als ich anfing, nachzuforschen. Zwei Dinge werden hier angesprochen: Mein Verhältnis zu meinem Mann und den Töchtern und das Thema Gemeinschaftsentzug. Im Laufe des Studiums begann ich, mich für die Geschichte und die Widersprüche der Organisation zu interessieren. Dabei sind einige Dinge, die ich überhaupt nicht erwartet hatte.
Ich hatte das Empfinden, dass es niemanden wirklich gab, mit dem man über die immer schwieriger werdenden Probleme reden konnte. Meine Erfahrung ist gelegentlich: ZJ als Gruppe scheinen viel zu reden, aber nur weniges wird gesagt. Oft stehen bloßes Geschwätz oder Gerede im Mittelpunkt. Man kann dann, so wie ich es tue, nur weggehen. Aber damit steht man alleine. Würde ich irgend etwas Substantielles besprechen wollen, bekäme ich Kommentare zu hören wie: Bete darum, warte auf Jehova, vertraue den Ältesten. Und was man zu besprechen sucht, wird dann nur wieder der Kern neuen Geredes. Am meisten hat mich getroffen: Sei nicht so negativ. Einmal als negativ abgeschrieben, ist nichts, was man sagt, noch von Bedeutung. Bei allen, auch den Ältesten, stehen im Mittelpunkt: Verhalten und Handlungsweise statt Eigenschaften, die zu christlichem Verhalten antreiben. Dieser Von-aussen-nach-innen-Ansatz statt umgekehrt machte mich innerlich leer. Es ist nicht mein Ziel, zu einem Problem für die Ältesten zu werden. Ich bin zu einer Gruppe gestoßen, wo die Ansicht vorherrscht, dass man nichts in Frage stellen kann, wenn man nicht als streitsüchtig erscheinen will. Doch ich denke, ich kann mit den Dinge nicht mehr übereinstimmen und dabei ehrlich mit mir selbst sein.
Die wichtigste Sorge in meiner Familie war das Verhältnis zu meinem Mann. Wiederholt wird das Vorbild für eine christliche Familie dargestellt. Ich bezweifle nicht, dass das die Idealvorstellung ist, aber wir konnten damit nicht klarkommen. Ich versuchte jahrelang verzweifelt, in diese WTG-Form zu passen. Wenn wir uns in diese Form pressen ließen, war es mit der Zufriedenheit und der gegenseitigen Liebe vorbei. Alan ist eine guter Mann, Ehemann und Vater. Ich arbeitete daran, in die Form für Frauen, Ehefrauen und Mütter zu passen. Ich möchte hier meine Lage erklären, nicht ihn verurteilen. Mit den Jahren wurden verschiedene Lösungen vorgeschlagen, die einen Ansturm an gefühlsmäßigem Aufruhr mit sich brachten, wenn die Bemühungen begannen, Hoffnungen aufgebaut wurden und dann wieder alles aufhörte. Die schweren Belastungen forderten in unserer Familie ihren Tribut. Das Verhältnis zwischen meinem Mann und mir verschlechterte sich bis an den Punkt, wo wir nicht mehr waren als verärgerte Zimmergenossen. Und an diesem Punkt hielt uns nicht mehr Liebe zusammen, sondern ein aufgestautes Gefühl von Verpflichtung. Ich werde dieses beunruhigende Muster nicht noch einmal von vorne beginnen.
Es passierte da vor einiger Zeit etwas, das Licht auf diesen Punkt wirft. Im Frühjahr 1996 hatte unsere Familie zwei Älteste zu einem Hirtenbesuch im Haus, den ersten seit gut über einem Jahr. Wenn bei solchen Besuchen Kinder anwesend sind, hat man als Frau Schwierigkeiten, wichtige Themen anzusprechen. Mit einigem Zögern brachte ich zur Sprache - und ich hatte beschlossen, das nicht noch einmal zu tun -, dass wir kein Familienstudium hatten. Man ging schnell über das Thema hinweg, nur ein kurzer Gedanke kam, dass dies manchmal ein Problem sei. Einer der Ältesten war es, der anfangs mit meinem Mann studiert hatte. Die letzten acht Jahre hindurch wusste er, dass viele Aspekte der Führung ein ständiges Problem waren. Der andere Älteste arbeitete regelmäßig mit meinem Mann im Predigtdienst in der Wochenmitte zusammen. Diese beiden Brüder haben Einfluss auf meinen Mann und sind ihm wichtig. Doch die Sache wurde überhaupt nicht weiterverfolgt; die einzige Änderung an diesem Abend war die in meiner Haltung.
In den Veröffentlichungen und von der Bühne herab gibt man sich viel Mühe mit Schwestern, die einen ungläubigen Mann haben; hin und wieder hat mir das weitergeholfen. Als ich in den Publikationen der Gesellschaft nachforschte, konnte ich immer noch nichts finden, das mir in meiner Situation dauerhaft weiterhelfen würde. Auf eine Antwort von Jehova zu warten, konnte in unserem Fall nicht funktionieren. Unsere Beziehung war an einem kritischen Punkt. Ich liebe meine Familie, und ich wollte nicht, dass sie in einem ständigen Aufruhr lebt. Ich weiß, dass ich mit meiner Situation nicht alleine bin, und es kann mithelfen, Familien auseinander zu reißen, wenn solch eine Situation fortbesteht. Meinen Mann einfach anzunehmen, als gäbe es kein Problem, war ein Schlag ins Gesicht. In der Versammlung trägt er Mikrofone, betet mit der Versammlung und leitet Predigtdiensttreffen. Den geistigen Bedürfnissen seiner Familie hat er nur selten Aufmerksamkeit geschenkt. Meine Bemühungen schienen nicht anerkannt zu werden. Mit den Jahren wuchs mein Groll. Ich wurde ein verbitterter, verärgerter Mensch. Ich habe mich immer noch verpflichtet gesehen, zu den Zusammenkünften zu gehen, doch ich habe immer mehr die Selbstachtung verloren, weil es mir nicht gelang, nach den mir gesetzten Zielen zu leben. Ging ich zu den Zusammenkünften, versuchte ich nicht mehr, meine Gefühle wie ein Kleidungsstück zu wechseln. Für ein Glaubensgebäude einzutreten, es zu verinnerlichen, wird unter solchen Umständen äußerst schwierig.
Noch etwas, das mich beunruhigte und Anstoß meiner Nachforschungen war: Der Gemeinschaftsentzug. Zwei Punkte überraschten mich: dass er in der Organisation jüngeren Datums ist, und die vielen Änderungen mit den Jahren in eine Richtung und dann wieder die Gegenrichtung.
Die folgenden und weitere Quellen sollen den Leser ermutigen. Mein Studium war keinesfalls komplett. Zuerst wollte ich nur meinen Glauben stärken, nicht weitere Fragen aufrufen. Jedermann muss sich die Informationen selbst aus Primärquellen wie älteren Publikationen verschaffen.
Die Lehre über den Gemeinschaftsentzug konnte ich nur schwer akzeptieren, so wurde dies einer der ursprünglichen Anstöße für meine Nachforschung. Manche Zeugen Jehovas der ersten Generation finden es vielleicht schwierig, zu verstehen, warum das Akzeptieren dieser Lehre so schwer ist. Ich kann meine Gefühle schlecht beschreiben, aber der innere Aufruhr dreht sich um die Tatsache, dass ich, als ich mehr mit den Zeugen in Verbindung kam, begann, die Gruppe als Familienganzes zu sehen. Dass ich die Religion wechselte, trug dazu bei, mich von der kleinen Zahl an Verwandten und langjährigen Freunden zu entfremden. Bereitwillig akzeptierte ich die vorausgesagte Gegnerschaft. Ich verstand nun genauer die Verwirrung und Bestürzung, die ich bei Verwandten und Freunden auslöste, als ich nach dem Wechsel meiner Religion nicht mehr ihre Nähe suchte. Ich hoffe, dass mit Ehrlichkeit einige dieser Beziehungen zu reparieren sind. Es ist zwar häufig von einer weltweiten Bruderschaft die Rede, aber dieses den Brüdern und Schwestern aus dem Weg gehen empfinde ich eher als spaltend denn als einend.
Bis zu dem Augenblick, als ich mich durch die Informationen durchkämpfte, hatte ich diese Vorstellung akzeptiert; als Grund galt für mich, dass ja das Licht immer heller wurde. Jetzt sehe ich, dass sich mit der Zeit, sogar über nur wenige Jahre hinweg, Vorstellungen hin- und auch zurückentwickeln können. Ich sah den Kontrast dieser Auffassung zum Watchtower vom 1. Dezember 1981 (deutsch: 15. Mai 1982), wo die Gesellschaft sagte, sie sei nie zu einer früheren Ansicht zurückgekehrt. Dass die Ausschlussprozeduren in der Organisation so neuen Datums waren, überraschte mich. Wenn das Thema in den Ortversammlungen angesprochen wurde, hatte ich den Eindruck erhalten, diese Vorkehrung bestehe schon seit langem.
Im Watchtower vom 1. März 1952 [Wachtturm vom 1. Mai 1952] wurden erstmals prozedurale Schritte für einen Gemeinschaftsentzug umrissen. Es wurde beschrieben, wie man einen Ausgeschlossenen behandeln sollte. Im Organisations-Buch wurde dies später bekräftigt. Es hieß, wer die Situation in der Versammlung kenne, würde eine solche Person nicht grüßen. Er sei 'in unserer Mitte' nicht willkommen, man solle ihn meiden.
Später hieß es, keiner in der Versammlung werde sich mit solch einer Person unterhalten oder sie anerkennen. Versuche ein Ausgeschlossener, sich mit anderen in der Versammlung zu unterhalten, sollten sie weggehen. So werde er seine Sünde spüren.
Wie sollte ein ausgeschlossener Ehepartner behandelt werden? Sie sollten in der Familie keine geistige Gemeinschaft haben. Wenn der Ausgeschlossene mit der Familie beten wolle, sollten die anderen kein Amen sprechen. Sie könnten für sich still zu Jehova beten.
Im Watchtower vom 1. Oktober 1955, Seite 607 [deutsch: Wachtturm, 1. Dezember 1955, Seite 735] wurde der Umgang mit einem Ausgeschlossenen zum Grund für einen getauften ZJ, selbst ausgeschlossen zu werden. Neue Vorschriften für den Gemeinschaftsentzug in den frühen 1970er Jahren hatten sexuelle Fragen, auch innerhalb der Ehe, zum Thema. Schlüssel dazu waren die Artikel im Watchtower vom 1. Januar 1972 (Seite 32), 15. Dezember 1972 (Seiten 767, 768), 15. November 1974 (Seite 704). Inzwischen wird von Ältesten nicht mehr erwartet, diese Vorschriften auf sexuellem Gebiet durchzusetzen. Zweifellos wurde während jener Zeit das Leben vieler Menschen ruiniert. Wenn man bedenkt, wie die Gesellschaft in solch privaten Bereichen ihren Einfluss geltend macht und diese früheren Brüder und Schwestern ansieht, schien der Artikel im Watchtower vom 1. August 1974 (deutsch: Wachtturm, 1.November 1974] nicht mehr auf der Höhe zu sein. Als der Artikel "Eine ausgeglichene Ansicht über Ausgeschlossene behalten" herauskam, wurde die Art, wie man Ausgeschlossene behandeln sollte, geändert.
Es gibt allerdings nichts, das beweist, dass Juden mit einer ausgeglichenen und auf die Bibel gegründeten Einstellung sich geweigert hätten, einen Menschen von den Nationen [Nichtjuden] oder einen Steuereinnehmer zu grüßen. Jesu Rat über das Grüßen hätte in Verbindung mit seiner Ermahnung, Gott in seiner unverdienten Güte gegenüber Bösen wie Guten nachzuahmen, wohl gegen eine solch starre Haltung gesprochen.
Versammlungsälteste wie auch die einzelnen Mitglieder der Versammlung sollten daher auf der Hut sein, eine ähnliche Einstellung zu entwickeln, wie einige rabbinische Schreiber sie gegen Heiden schürten, die sie praktisch als Feinde ansahen ... Wir wollen nicht wie die Pharisäer sein ... Nicht mit einer solchen Person gemeinsame Sache zu machen oder sie wie einen Heiden zu behandeln, bewahrt uns nicht davor, zumindest anständig, höflich, rücksichtsvoll und menschlich zu sein.
Doch auch in diesem Artikel mit seiner liebevollen und mitfühlenden Haltung wurden noch besondere Instruktionen gegeben, wie man sein ausgeschlossenes Kind betrachten sollte ... Wie können dann Eltern die Anordnung erfüllen, ihre Kinder in Übereinstimmung mit Gottes Wort in Zucht zu nehmen, wenn eins dieser Kinder einen Gemeinschaftsentzug hat? Sie können immer noch Gottes Wort oder andere bibelerklärende Veröffentlichungen zur Hand nehmen, um den Sohn oder die Tochter zu schulen, aber sie benutzen sie zur Korrektur, nicht um geistige Gemeinschaft mit ihnen so zu haben, wie das mit den anderen Kindern möglich ist. Wie dies zu handhaben ist, müssen die Eltern selbst entscheiden. Es ist keine Unfreundlichkeit gefordert, aber sie gewähren einem ausgeschlossenen Sohn oder der Tochter nicht dieselbe geistige Gemeinschaft wie mit anderen.
Wie viele werden, wenn sie von den eigenen Eltern so behandelt werden, sich angezogen fühlen, wieder das alte Verhältnis zu den Eltern oder der Versammlung herzustellen? Wenn jemand aus sozialen Gründen zurückkommt, welches Selbstbild hat er dann schließlich?
In den frühen 80er Jahren ging man wieder zu einem härteren Kurs über. [Im Wachtturm vom 15. Dezember 1981] hieß es in einem Artikel mit der Überschrift "Wenn einem Verwandten die Gemeinschaft entzogen wird":

Und wir wissen im Laufe der Zeit aus eigener Erfahrung, dass ein einfacher Gruß der erste Schritt zu einer Unterhaltung und vielleicht sogar zu einer Freundschaft sein kann. Möchten wir bei einem Ausgeschlossenen
diesen ersten Schritt tun?
[Anmerk. des Übersetzers: Das Zitat stammt nicht aus dem angegebenen Artikel, sondern aus dem Vorartikel Die rechte Ansicht über den Gemeinschaftsentzug, Seite 24]


Die Idee vom immer heller werdenden Licht, die ich als Änderungsgrund geglaubt und akzeptiert habe, schien ein Kurzschluss zu sein. Was mich aufbrachte und mein Vertrauen in die WTG erschütterte, war, was ich eben im Watchtower vom 1. Dezember 81 las: dass man nie auf frühere Ansichten zurückkam. Nachdem ich einmal das Gegenteil entdeckt hatte, fand ich noch mehr dergleichen. Das trieb mich an, nach weiteren Widersprüchen zu suchen. Im [Wachtturm vom 1. April 1983] wurden die Zügel wieder angezogen, mit der 'Frage von Lesern': "Wie können wir denen in unserer Versammlung helfen, die einen ausgeschlossenen Verwandten haben?" Anfangs suggeriert der Artikel, niemand könne aus einem vernünftigen Grund die Organisation verlassen, und in den Ausgeschlossenen oder Weggegangenen müsse es schlimm aussehen. Man brauchte das Beispiel:

Um zu zeigen, dass jemand, dem die Gemeinschaft entzogen worden ist, zu diesem Zeitpunkt wirklich einen schlechten Herzenszustand gehabt haben und/oder entschlossen gewesen sein muss, eine Gott entehrende Handlungsweise fortzusetzen. Petrus sagte, dass der Zustand eines solchen Menschen schlimmer ist als zu der Zeit, wo er noch kein Christ war; er gleicht 'einer gebadeten Sau, die zum Wälzen im Schlamm zurückkehrt'.

Der [Wachtturm vom 1. Juli 1984] (Anm.d.Üb.: Seite 32) unterstellt eindeutig, wer sich dazu entschließe, die Gemeinschaft zu verlassen, sei in schlechte Handlungsweisen verwickelt:


Oder es kommt gelegentlich vor, dass ein Zeuge, wie aus Johannes 6:66 zu erkennen ist, auf eigene Initiative den Weg der Wahrheit verlasst. Vielleicht gibt er sogar seine Entscheidung bekannt, wenn das Komitee begonnen hat, seine sündige Handlungsweise zu überprüfen ... Die Ältesten brauchen dann ihre Untersuchung nicht fortzusetzen.
Der [Wachtturm vom 15. Dezember 1984] (Anm.d.Üb.: Seite 18) nannte einen weiteren Schutz für Jehovas Zeugen:

Wir sind im voraus gewarnt worden, dass es Abtrünnige und Personen geben wird, die sich gern die Ohren kitzeln lassen. Der Rat aus 2. Johannes 9-11, 1. Korinther 5:11-13 und 2. Timotheus 3:5 lässt keine Möglichkeit offen, mit denjenigen Gemeinschaft zu pflegen, die sich von der Wahrheit abwenden. Ebenso wenig kaufen oder lesen wir ihre Schriften.

Zum Beweis, dass jeder, der die Gemeinschaft verlässt, sein Leben ruiniert, werden Geschichten über Personen, die gegangen sind, erzählt. In den Augen anderer ZJ hat keiner einen guten Grund, zu gehen, die Leute in der Organisation sind geschult, sie als böse zu betrachten. Dieses verzerrte Bild der Wirklichkeit, dass es außerhalb der Organisation keine guten Menschen gibt, ist meiner Meinung nach einer der Gründe, warum so viele, besonders Jugendliche, schließlich Schwierigkeiten bekommen, wenn sie gehen. Die hässliche Realität ist, dass alle Freundschaften, die man in den letzten Jahren aufgebaut hat, an Bedingungen geknüpft sind, und man hat diese Bedingungen nicht unter Kontrolle. Wenn ich nun mein Leben vor der Zeit als ZJ ansehe und die Freundschaften, die ich aufbaue oder wiederherstelle, so wird mir klar, dass es viele gute und treue Menschen außerhalb der Organisation gibt. Ich hatte wirklich angefangen, die Furcht vor allem Außenstehenden zu verinnerlichen und den Leuten, denen ich begegnete, falsche Beweggründe und Manipuliert werden von Satan oder Ignoranz zu unterstellen. Dies änderte in dramatischer Weise meine frühere Persönlichkeit; auch heute fällt es mir noch schwer, anderen zu vertrauen oder mich ihnen zu öffnen.
Kürzlich wurde im Watchtower vom 15. Juni vor Gemurmel gewarnt sowie vor negativem Gerede in der Versammlung - dennoch wird uns gesagt, wir könnten Fragen stellen. Ich verstehe das so: Wir dürfen Fragen stellen, aber nur, wenn wir bereitwillig die zuerst gegebenen Antworten akzeptieren. Mir sagt die Vorstellung, gleich an die WTG zu schreiben, zu, weil ich damit nicht direkt einen Bruder konfrontieren muss. Außerdem gelingt es mir besser, Gedanken zu Papier zu bringen, als sie auszusprechen. Aber das ist gestrichen; mir wurde nämlich gesagt, die Antwort auf solche Briefe ginge nicht nur in Kopie an die örtlichen Ältesten, sondern es dauere auch Wochen, bis man eine erhielte. Seither habe ich mich wegen meines Lesestoffs und der Tatsache, dass ich unregelmäßig im Predigtdienst geworden bin, als ein Problem für die Ältesten gezeigt. Ich denke, der einzige Weg, viele der verbliebenen Fragen zu klären, ist, mit meinen Nachforschungen weiterzumachen. Ich bin mir bewusst, dass ich mich bedeckt halten muss, bis ich eine Entscheidung treffe, oder die Entscheidung wird mir aus der Hand genommen. Beim Studium habe ich weitere Dinge über die WTG entdeckt, die ich noch näher untersuchen muss. Im folgenden sind zwei meiner Fragen kurz umrissen. Als ich in älteren Publikationen nachsah, kamen immer neue Zeitpunkte und deren Änderungen zum Vorschein. Wenn die ZJ wahrhaftige Propheten wären, wie es im Watchtower vom 15. Juni 1964 heißt (Gott lässt seine Bevollmächtigten Prophezeiungen äußern), dann stände Jehova hinter allem.

Wir sollten auch daran denken, dass Jehovas Organisation die einzige Organisation in der ganzen Welt ist, die durch Jehovas heiligen Geist oder seine wirksame Kraft geleitet wird ... Nur für sie ist Gottes heiliges Wort, die Bibel, kein versiegeltes Buch.
Wachtturm, 1. Oktober 1973, Seiten 593f


Wer die Bibel schätzt, wird daran interessiert sein, zu erfahren, dass Gott auf der Erde ein Volk hat und dass alle, die dazugehören, Propheten oder Zeugen für Gott sind. Sie sind überall auf der Erde als Zeugen Jehovas bekannt.
Erwachet!, 8. Juni 1986, Seite 9



Wiederholt wird auch behauptet, ZJ seien die einzige wahre Religion. So wird im Watchtowervom 15. Februar 1955 gesagt, ZJ seien die einzige wahre Religion, und das zu sagen, sei keine Einbildung. Im Watchtower vom 15. Juni 1957 wird man aufgefordert auf die Stimme der WTG so zu antworten, als sei es die Stimme Gottes.
Mit diesen Gedanken und dem aus dem [Wachtturm vom 1. Dezember 1991, Seite 7] im Sinn,


Eine Religion, die Lügen lehrt, kann unmöglich wahr sein,


beabsichtige ich, Nachforschungen zu folgendem Datum anzustellen: 1975.

Ich habe diese Frage gestellt, die ursprünglich von meiner Mutter stammt, die keine Zeugin ist. Es hieß, einige Leute in der Organisation hätten auf Informationen überreagiert, die über das Ende von 6000 Jahren Menschheitsgeschichte veröffentlicht wurden. In den Publikationen sei nie gesagt worden, daß Harmagedon zu diesem Zeitpunkt käme. Ich habe diese Antwort und bei weitem zu viele andere einfach hingenommen. Im Watchtower vom 15. August 1968 hieß es dazu, vielleicht käme die Schlacht von Harmagedon dann und vielleicht handle es sich nur noch um eine Frage von Wochen oder Monaten und nicht Jahren.
Solche Änderungen, vor und zurück, fielen mir auch bei dem Begriff "ministers" und der Auferstehung der Bewohner von Sodom auf. Gibt es noch weitere?
Bei anderen Daten, die mir auffielen, muß ich auch noch weiterforschen. Darunter sind: 1874(was einmal den Beginn der unsichtbaren Gegenwart Christi markierte), 1914, 1925 (Auferstehung der Treuen der alten Zeit), 1941 (der Zweite Weltkrieg sollte mit Harmagedon enden), 1986(Internationales Friedensjahr - Ausruf von "Friede und Sicherheit"?)
Ein Kernthema bei den ZJ ist die Blutfrage. Wenn man Awake! vom 22. Juni 1982 [Erwachet! vom 22. September 1982, Seite 25ff] liest, tauchen einige Fragen auf. Ich verstand den Artikel so, daß einige Blutbestandteile wie die Präparate für Bluter und Albumin zulässig seien. Wie kann die WTG eine Grenzlinie ziehen, welche Teile erlaubt sind und wieviel? In welchem Zusammenhang steht das zum Impf- und Transplantationsverbot früherer Jahre?
Ich finde die älteren Bücher der WTG interessant, aber sie werfen auch Fragen auf. Wie kann jemand, der durch den heiligen Geist geleitet wird, jemals anscheinend törichte Gedanken hervorbringen. Wenn man den Schriftstudienband aus dem Jahre 1886 öffnet, kommen einem Zweifel an der Quelle der Informationen, wenn man ein Faltblatt mit einer Pyramide sieht. Bis 1925 äußern sich die Veröffentlichungen positiv über die Pyramidenlehre.
Ein anderes Buch, von dem ich schon seit Jahren gehört hatte, war Children [Kinder], herausgegeben im Jahre 1941. In diesem Buch wird die Rückkehr der Treuen der alten Zeit besprochen und als Grund angegeben, warum man das Heiraten zurückstellen sollte. Von Beth Sarim, gebaut für diese Männer, wird im Jahrbuch 1975 behauptet, es sei für Bruder Rutherfords Gebrauch erbaut worden. Beide Themen werden im Verkündiger-Buch kaum angesprochen. Ändert die WTG ihre eigene Geschichte? Was wird im Verkündiger-Buch noch unter den Teppich gekehrt?
An diesem Punkt war es wertvoll, nochmals die Fragen an Täuflinge durchzugehen; sie warfen ein Schlaglicht auf meine Hauptsorge, die Organisation; auch dort gab es Änderungen.

(1) Hast du erkannt, daß du in den Augen Gottes, Jehovas, ein Sünder bist, der der Rettung bedarf, und hast du vor ihm anerkannt, dass diese Rettung von ihm, dem Vater, durch seinen Sohn Jesus Christus kommt?
xxxxxxxxxxxxxx

(2) Hast du dich aufgrund dieses Glaubens an Gott und seine Vorkehrung zur Rettung rückhaltlos Gott hingegeben, um von nun an seinen Willen zu tun, so wie er ihn dir durch Jesus Christus und die Bibel mittels der erleuchtenden Kraft des heiligen Geistes offenbart?


So standen die Tauffragen ursprünglich im [Wachtturm vom 1. September 1956, Seite 535]. Und so kann ich beide immer noch mit einem Ja beantworten. Doch im [Wachtturm vom 1. Juni 1985, Seite 30] hatten diese Fragen eine neue Form angenommen:


(1) Hast du auf der Grundlage des Opfers Jesu Christi deine Sünden bereut und dich Jehova hingegeben, um seinen Willen zu tun?

(2) Bist du dir darüber im klaren, dass du dich durch deine Hingabe und Taufe als ein Zeuge Jehovas zu erkennen gibst, der mit der vom Geist geleiteten Organisation Gottes verbunden ist?


Auch auf diese erste Frage kann ich noch mit einem Ja antworten, doch bei der zweiten weiß ich es nicht mehr so genau.
Ich denke, ich muss aus allem meine Schlussfolgerungen ziehen, aber ich kann es nicht an diesem Punkt. Hier geäußerte Besorgnisse beenden nicht meine Nachforschungen, damit beginnen sie erst. Ich bitte um Zeit. Aufgrund der Umstände (begrenzte Zeit, begrenzter Zugang zu Quellen und Probleme mit dem Sehvermögen) gestalten sich meine Nachforschungen schwierig. Ich habe vor, mich hier bedeckt zu halten, solange nichts formell gegen mich unternommen wird.


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Samstag, 9. Mai 2009

168. Lieber Jens, was läßt uns wachsen ?




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167. Lieber Jens, warum ist das Vokabular der ZJ ohne Nähe und Liebe?




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166. Lieber Jens, was ist Demut ?




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165. Lieber Jens, warum ist es so wichtig, nicht andere für Dich denken zu lassen?




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164. Lieber Jens, was ist das beste Mittel gegen Fehler, Aberglauben, unwissenschaftlichen Theorien und Fanatismus?




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163. Lieber Jens, warum sind immer wiederkehrende Induktionen für die ZJ so wichtig?




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162. Lieber Jens, was ist wichtig im Leben?




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161. Lieber Jens, was ist Universelles Bewusstsein?




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160. Lieber Jens, was ist erfülltes Leben?




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159. Lieber Jens, was ist Wahrheit?





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Donnerstag, 5. März 2009

157. Ich könnte kotzen!


Wachtturm vom 1.3.2002 Seite 11

Die Wachtturm Gesellschaft unterstellt heute jedem Christen der das Kreuz verwendet, dass er Satan anbetet, den Phalluskult betreibt und Religionsorganisationen wegen diesen Abscheulichkeiten nicht mehr zurechtzubringen sind.

Weiter schreiben diese unmenschlichen Wesen und ich könnte kotzen wenn ich daran denke, dass sich mein Sohn diesen geistigen Dünnschiss reinzieht:



Warum gilt dies nur für andere und nicht für uns?Wenn Eltern ihrem Kind ein Kreuz als Schmuckstück schenken welcher Unterschied besteht dann zwischen unserer Kreuz und Krone Nadel.
Wenn Gott einen solchen wegen Spiritismus verwirft warum hat er dann uns Ausgewählt?Wenn aber wir mit Kreuz und Krone 1919 als treuer Sklave ausgewählt wurden, würde uns Jesus heute, ohne Kreuz und Krone, verwerfen.
Die Nationen sollen erkennen dass ich Jehova bin Seite 151/152


http://gimpelfang.de/index.php?id=22,0,0,1,0,0





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Donnerstag, 26. Februar 2009

157. Die "Religion" der Zeugen Jehovas hat einen zersetzenden Einfluss auf ihre Mitglieder, sie werden zu seelischen Krüppeln induktriert:













Jemand hat einmal gesagt, religiöse Sekten würden aus ihren Anhängern seelische Krüppel machen, und wenn es dem Opfer gelingt, die Gruppe zu verlassen, muß es einen Kampf führen, um wieder ein normales" Glied der Gesellschaft zu werden. Warum geschieht dies?
Oft lehren solche religiösen Gruppen ihre Anhänger, zu vermeiden, normale Gefühle zu zeigen; ob man nun jemanden umarmt, ob man singt oder tanzt, weint oder lacht oder was auch immer. Wenn man jemandem sagt, ein solches Zeigen von Gefühlen sei "unerwünscht", dann muß er neue Verhaltenskodizes entwickeln, die eher auf Menschenfurcht als auf Gottesfurcht beruhen. Solche abrupten Änderungen in den Reaktionen können zu psychologischen Problemen und zu Verwirrung führen. Aber es gibt weitere, bedeutsamere Probleme, die sich gewöhnlich entwickeln.








Geschrieben von: infolink





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156. Wie Zeugen Jehovas bewusst Phobien erzeugen!





















Eltern haben offensichtlich einen sehr starken Einfluß auf ihre Kinder. Selbst dann, wenn sie sie mißbrauchen und gegenüber ihrem Nachwuchs wenig mitfühlend sind, möchten Kinder doch noch das, was sie an Liebe und Zuwendung von ihren Eltern erhalten können, haben, und sie werden oft nur deshalb gehorsam sein, um Aufmerksamkeit und Fürsorge zu erhalten.
Diese Dynamik zu verstehen hilft erklären, wie Kinder, die in der Wachtturm-Bewegung groß werden, so sehr durch das Bedürfnis an Zuwendung beeinflußt werden, daß sie bereitwillig alles aufgeben, was sie an Zielen haben oder anstreben, nur um den Eltern zu gefallen; selbst dann, wenn sie schon lange die elterliche Wohnung verlassen haben und/oder heiraten.
Damit die Indoktrination dauerhaft und wirksam ist, müssen im Kind PHOBIEN (tief wurzelnde Ängste) erzeugt werden, um es vor einem Kurs "abzuschrecken", der der Wachtturm-Ideologie zuwider läuft. Die Organisation ist ein Meister darin, die Grundlage für solche Phobien zu legen und sie zu nähren. Wie im Falle eines Ältesten in Korea mit vier Kindern (in einem vorhergehenden Artikel erwähnt) mag die Angst darin bestehen, finanziell mit nichts dazustehen oder vom Vater mißbilligt zu werden, aber sie kann auch direkt aus den Seiten des Wachtturms kommen: in Form von Warnungen, daß wir in den allerletzten Tagen leben, und wie Jehova die mißbilligt, die "Zeit und Kraft bei Dingen verschwenden", die nichts mit dem Königreich zu tun haben. Jehova wird so zum allmächtigen Elternteil, der selbst dann, wenn sich die wahren Eltern nicht allzu viele Sorgen machen, das Kind von seiner Gunst und vielleicht sogar vom ewigen Leben abschneidet. In der Tat ein mächtiger Beweggrund!





Geschrieben von: Randall Watters





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Dienstag, 3. Februar 2009

155. Jehovas Zeugen leben wie die Fähnchen auf dem Turme:

Jehovas Zeugen leben wie die Fähnchen auf dem Turme:

Jehovas Zeugen dürfen jetzt wählen!
Beobachter der Szene haben es schon lange vorhergesagt: spätestens nach der Niederlage vor dem Bundesverwaltungsgericht wird die WTG alles daran setzen, um gezielt die Gründe aus der Welt zu schaffen, die gegen die Verleihung des Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts sprechen. Und da steht das Quasi-Verbot, sich an demokratischen Wahlen zu beteiligen, an alle erster Stelle. Die WTG weiß jedoch auch, dass man solche tiefgreifenden Veränderungen des Lehrgebäudes nicht von heute auf morgen vornehmen kann. Wie schon bei der 180-Grad-Wende zum Thema Zivildienst wird daher auch diese "neue Erkenntnis" in möglichst kleinen Schritten eingeführt. Schließlich soll den kleinen Verkündigern gar nicht so richtig bewußt werden, in welche Richtung sich "die Wahrheit" entwickelt. Die neue Denkrichtung in Sachen Demokratie wurde erstmals auf den "Königreichsdienstschulen für Versammlungsälteste" offenbart, die Selters alljährlich zum Jahreswechsel veranstaltet. An zwei Tagen gab es nicht weniger als 21 kurze Vorträge, in denen so ziemlich alle Probleme abgedeckt wurden, die der WTG derzeit unter den Nägeln brennen. Dazu gehörte zum Beispiel der Versammlungsbesuch. Wie die monatlichen Berichte zeigen, bleiben nämlich in letzter Zeit immer mehr Stühle in den Königreichssälen leer. Besonders im Laufe des vergangenen Jahres scheint bei zahlreichen Zeugen Jehovas die Bereitschaft nachgelassen zu haben, jede Woche drei mal zu erscheinen, um dann immer wieder die selben Sprüche vorgesetzt zu bekommen. Wer mit einzelnen Zeugen spricht, hört des öfteren die Aussage, dass der "treuen und verständigen Sklaven" wohl nicht mehr so richtig wisse, wie es weitergehen soll. Die Vorträge würden immer einsilbiger und im Versammlungsbuchstudium würden immer wieder die selben Bücher durchgekaut. Außerdem beschweren sich viele Zeugen mittlerweile offen über die immer aufdringlicheren Spenden-Aufforderungen der WTG. Die Stimmung ist also äußerst schlecht. Ein weiteres Problem scheint der nachlassende Predigtdienst zu sein. Offensichtlich haben mittlerweile selbst die ganz Einfältigen begriffen, daß das mit der "Dringlichkeit der Zeit" nicht so ernst gemeint war, wie sie es jahrzehntelang gepredigt haben. Warum also bei Wind und Wetter von Haus zu Haus gehen, wenn das was man heute als die absolute "Wahrheit" verkündet, schon morgen wieder völlig überholt sein kann. Auch im unteren Management scheint es nicht mehr so zu laufen, wie man das von der einzig wahren Christenversammlung erwarten würde. Die Ältesten kümmern sich offensichtlich immer weniger persönlich um die ihnen anvertrauten "Schafe" und beschränken sich stattdessen auf das Predigen von der Bühne. Außerdem sind viele Ältestenschaften aus den unterschiedlichsten Gründen zerstritten und die Zahl der Ältesten, die ihr Amt niederlegen, war noch nie so hoch. Der große Hammer war aber eine weitere Kehrtwende der WTG: Die "leitende Körperschaft" habe beschlossen, so hieß es, dass es künftig dem Gewissen des Einzelnen zu überlassen sei, ob er sich an demokratischen Wahlen beteiligen will oder nicht. Eine neue "Erkenntnis", die sich übrigens sowohl auf das aktive als auch auf das passive Wahlrecht bezieht. Allerdings wurde ausdrücklich von "nichtpolitischen" Wahlen gesprochen. Das heißt, ein Zeuge Jehovas darf sich ab sofort an der Wahl zum Klassensprecher, zum Elternvertreter oder zum Betriebsrat beteiligen und sich sogar selbst wählen lassen. Er darf aber weiterhin nicht seinen Stimmzettel bei einer Bürgermeister-, Gemeinderats-, Landtags- oder Bundestagswahl abgeben. Warum die eine Wahl "politisch" ist und die andere nicht, blieb dabei ungeklärt. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass diese Lockerung der bisherigen Haltung erst der Anfang ist. Denn mit dieser halbherzigen Lösung kann man vielleicht einzelne Zeugen Jehovas überzeugen, nicht aber die Richter am Bundesverfassungsgericht, die noch dieses Jahr über die Zulassung der Zeugen Jehovas als Gesellschaft des öffentlichen Rechts entscheiden müssen. Wer weiß, vielleicht werden die 166.000 Zeugen Jehovas in Deutschland zum Zünglein an der Wage, wenn es im Herbst dieses Jahres um Schwarz, Rot oder Rot-Grün geht.

Helmut Lasarcyk und Stephan E. Wolf
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154. Späte Erkenntnis

Ein Nochzeuge: “Ich habe 36 Jahre gebraucht, um zu verstehen, dass der Verlag der Wachturmgesellschaft hinter den Zeugen steht und nichts anderes. Was diese Organisation strukturiert auf den Markt bringt hat nichts mit einer Religion zu tun. Überzeugte Mitglieder der Zeugen Jehovas wissen nichts mit menschlich ehrlicher Zugewandtheit anzufangen. Sie sind ein Leben lang damit beschäftigt sich zu profilieren. Sie kennen nichts anderes. Da sie keinen Kontakt zu sich selber haben, können sie auch nicht im Kontakt mit anderen Menschen sein. Sie bleiben ihr Leben lang einsam und sterben auch so.“
Und weiter: "Sie interessieren sich auch nicht wie liebende Eltern für ihre Kinder und deren Belange. Sie sind nur damit beschäftigt an ihren Kindern auszuführen was ihnen vorgegeben wird. Darüber profilieren sich die Zeugen. Mir wird manchmal ganz schlecht wenn ich sehe welchen Menschen diese Kinder ausgeliefert sind."
"Viele von ihnen leiden an einer bipolaren Störung, sie sind manisch depressiv. Das ist die perfekte Beute für diese Organisation. Diese Menschen sind ohne Widerstand. Sie lassen sich gut führen und leiten."


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Samstag, 31. Januar 2009

153. Schonungslos und offen



Schonungslos und offen spricht eine junge Frau über ihr Martyrium in einer Familie, deren Vater ein Vorsteher einer Gemeinde der Zeugen Jehovas war und ihr Leben die Anordnungen einer Handvoll Wachtturm-Ideologen beherrschte. Für Außenstehende fast nicht zu begreifen, muss man zur Kenntnis nehmen, dass sich Eltern von Zeugen Jehovas immer noch an den Erziehungsmethoden der Wachtturm-Lehre orientieren, die den buchstäblichen Gebrauch der "Rute der Zucht" biblisch begründet, z.B.: "Aber schließt liebevolle Zucht auch körperliche Züchtigung ein? Gemäß Gottes Wort kann das eingeschlossen sein, sofern die körperliche Züchtigung ein Ausdruck der Liebe ist und auf eine Weise erfolgt, die sich mit Liebe vereinbaren lässt." - Erwachet 8. August 1979 Seiten 27-29 "Die Eltern sind Gott gegenüber verpflichtet, die Rute zu gebrauchen, indem sie das Kind in Zucht nehmen." - Einsichten-Buch Band 2 Seite 1012 Infos: http://www.geocities.com/wtcleanup «





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152. Es sind für mich Menschen, die nicht mehr überlegen können was sie da tun


Ernst Podein 29.01.09

Hallo Mechthild,
ich sage zu Deinen Beiträgen über diese Sekte:
Diese Menschen sind einer Gehirnwäsche erlegen.
Schau Dir doch einmal die Sklaven an, die mit dem Blättchen auf Straßen und Plätzen stehen.
Es sind für mich Menschen, die nicht mehr überlegen können was sie da tun!


VG.
ERNST !!



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151. Für mich sind Sekten wie die Zeugen Jehovas ebenso gefährlich wie Scientologen und Satanisten



Hermann Erich Hans Zimmermann 30.01.09

Ich hatte eigentlich einen längeren Kommentar zu Ihrem letzten Profilbeitrag geschrieben. Leider konnte ich ihn nicht speichern. Schade. Hier nur soviel in Kürze: Ich pflichte Ihnen und Ihren Sorgen zu 100% bei. Für mich sind Sekten wie die Zeugen ebenso gefährlich wie Scientologen und Satanisten. Herzliche Grüße Hans


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Mittwoch, 28. Januar 2009

150. Die Zeugen Jehovas sind eine jüdische Hardcore-Sekte mit der Bibel als Aushängeschild


Die Zeugen Jehovas sind eine jüdische Hardcore-Sekte mit der Bibel als Aushängeschild. Warum nennen sich diese Leute nicht Zeugen Jesu? Jesus sagte: "Ihr werdet Zeugen VON MIR sein ...". Zeugen von Jehova oder Jahweh sollten nur die zwölf Stämme Israels sein, sonst niemand. Das unverschämte Regelwerk der ZJ übertrifft den jüdischen Talmud bei weitem. Die Wachtturm-Knastologen befinden sich in bester Gesellschaft von Adventisten, Freikirchen, Erweckungsgemeinden und Evangelikalen. Offen gesagt: Diese armen Idioten sind mit sich selbst gestraft genug und ersticken an sich selbst. Wenn Demenz und Tod nahen, dann werden sie depressiv und resignieren: "Is doch alles schietegol!" sagen sie so oder ähnlich auf ihrem Totenbett. Haltet Euch fern von diesen armen Irren, denn sie sind faktenresistent!

Wie lässt sich die Verfassung eines Menschen beschreiben, dem selbst das von Roland Frisch beschriebene bedeutungslos geworden ist? Besteht ein Zwang, den Denkrillen der Wattwurm-Ideologen zu folgen? Es ist Schlick und gequirlte Scheiße! Das Leben auf diesem Planeten ist so schön und bietet allen Menschen so viel Schönes! Die ZJ sind reine Verschwendung, nicht wert, wertvolle Lebenszeit mit ihnen zu vergeuden!

Hans Kopalk







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Montag, 26. Januar 2009

149. Zeugen Jehovas outen sich per E-Mail




Die Erfindung dieses Gottes basiert auf Boshaftigkeit und Mordlust.
Menschen die diesem Gott nacheifern teilen uns sehr viel über sich mit.
Es sind kranke Menschen. Menschen die in ihrem Geist keine Ruhe mehr finden.



Vinojan,Osch,Alexander72 u. Admin Seewolf von WikiPedia am 11. Nov. 2008
Wenn der Tag Gottes kommt, wird Euch allen das Lachen im Halse stecken bleiben. Jammern werdet Ihr elenden Hurensöhne u. Gotteslästerer. Jeden einzelnen Buchstaben, der hier geschrieben steht, werdet Ihr bereuen. Aber dann wird es zu spät sein. Dann gibt es nämlich keine Umkehr mehr, sondern nur noch den sicheren und ewigen TOD!

Tiger Driver, Extertaler u. Harald Krichel von WikiPedia, 11. Nov. 2008
Wir können uns unseren lauteren Vorschreibern und Mitbrüdern nur anschließen. Harmagedon wird Euch richten. Blut wird fließen und das ist auch gut so. Jämmerlich werdet Ihr wehklagen und verrecken. Eure Eingeweide werden von Löwen, Tigern und Krokodilen aufgefressen werden. Wir werden im Paradies Eure Wohnungen besetzen und darin zu Gottes Wohlgefallen verweilen. Leid tut uns keiner von Euch.

Bruder Extertaler, 11. Nov. 2008
Ich muss noch etwas loswerden. Tagtäglich bete ich zu Jehova, dass er Hamagedon bringen möge, damit ihr überhaupt keine Chance mehr zur Umkehr habt. Wenn mich Jehova befehligen würde, Euch niederzumetzeln, so täte ich dies sofort. Es würde mir Freude und Glückseligkeit bereiten, Jehova einen Dienst zu erweisen. Ich wäre bereit Jehova!


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Sonntag, 25. Januar 2009

148. Mein Yasni Link


147. An Frau Christiane Höhn




Auf Ihrer Seite befinden sich 56 Informationen.

Alle Informationen haben das Ziel, dass sich die Leser mit Ihrer Wahrheit beschäftigen. Besser noch, sich bei Ihnen melden, damit Sie mit Ihrem Induktrieren beginnen können.

Ich habe freundlicherweise auch jeden Link mit der selben Antwort kommentiert.

Jehova wird in jeder Hinsicht stolz auf Sie sein.

Sei es, dass Sie nun jeden Kommentar wieder löschen. Oder aber, dass Sie ihn stehen lassen. Denn Jehova hat auch leiden müssen und ich bin für Sie ja auch nur lediglich eine Prüfung auf dem Weg zu Hamagedon. Ich bin gespannt für welche Hausaufgabe Sie sich entscheiden werden.

Wie gut, dass es das Internet gibt!

Hausaufgabenerfüllung per Internet. Schließlich müssen Sie als Sklave ( wie Sie sich selber nennen ) am Monatsende auch etwas vorweisen können, damit Sie ein weiteres Fleißkärtchen für Hamagedon erhalten. Darum dreht sich ja bei Ihnen das ganze Leben. Von einem Fleißkärtchen zum nächsten, damit Hamagedon nicht ohne Sie stattfindet.

Hier folgender Link für alle Menschen, die sich für Ihre "aufopfernde" Liebe und Ihre Hausaufgaben interessieren:

http://www.yasni.de/index.php?action=webprofile&name=Christiana+H%C3%B6hn&number=61921


Frau Höhn, ich möchte Ihnen etwas verraten:

Sie und Ihre Mitschwestern und Mitbrüder haben verschlafen.
Hamagedon hat schon längst stattgefunden. Sie haben es noch nicht bemerkt, weil Sie zu sehr mit Ihren Fleißkärtchen beschäftigt sind. Das ist schade für Sie und noch viel mehr für Ihre Kinder, denn diese brauchen eine wache Mutter!

Montag, 12. Januar 2009

144. Mail einer Ex-Zeugin

Hallo,ich bin so ein Kind was in den Glauben der ZJ reingeboren wurde. Rückblickend auf meine Kindheit kann ich nichts schlechtes sagen. Obwohl ich einige Sachen nicht gemacht habe, mit der Begründung als ZJ darf ich dass nicht, obwohl ich nicht dahinterstand. Ich war immer nur ein Mitläufer.Mit 18 habe ich die Glaubensgemeinschaft verlassen. Was mir aber bis heute zu denken gibt ist folgendes: ich war nie getauft, auch nie ein ungetaufter Verkündiger. Warum also, wurde auch ich nach dem Verlassen gemieden wie die Pest? Warum haben sich all meine Freunde von mir abgewandt? Ich verstehe es bis heute nicht und werde es wohl auch nie verstehen.In meinen Augen ist das eine verlogene Glaubensgemeinschaft. Da ich inzwischen von einigen Dingen weiß, die hinter den Kulissen abgehen und eigentlich nicht mit den Lehren der ZJ vereinbar sind.Es heißt ja auch immer, dass alles freiwillig ist. Als ich aber mit 15 immer noch nicht getauft war, habe ich schon den Druck der Ältesten verspürt. Willst du nicht mal langsam..?Einige meiner Familienangehörigen sind ZJ. Zu denen habe ich einen guten Kontakt. Sie wissen aber auch, dass sie mir nicht mit diesem Thema ankommen brauchen.Ich bin auch froh mit dieser Glaubensgemeinschaft nichts mehr zu tun zu haben. Durch die ZJ habe ich den Glauben an Gott verloren. Aus diesem Grund wird mein Kind auch nicht getauft. Später soll es selbst entscheiden, welche Religion es für richtig hält.

143. Ausführliche Mail einer Ex-Zeugin

Vielen Dank für die lieben Äußerungen darüber, dass ich den Weggang aus der Sekte geschafft habe. Das war echt nicht einfach - aber es hat sich gelohnt. Es dauerte mehrere Jahre vom ersten Zweifel bis zum Ausstieg. Aber eines kann ich auf jeden Fall sagen: Meinen Zweifeln nachzugehen, hat sich gelohnt. Und falls jemand hier mitliest, der sich nicht traut, den Schritt zu wagen: Die ?Welt? ist gar nicht so schlecht, wie sie von den Zeugen hingestellt wird. Man ist nicht allein! Es gibt so viele liebe Menschen, zu denen man Kontakte und Freundschaften aufbauen kann. Und diese neuen Freundschaften sind nicht daran gebunden, dass man einen bestimmten Glauben hat und hören dann auf, wenn man diesen Glauben nicht mehr teilen kann. Ich fand es schön, diese neue Variante wirklicher Freundschaft kennen zu lernen! Aber im Anfang auch schwierig: Als Sektenmitglied hat man die Menschen immer in Gut und Böse unterteilt: Die Guten sind in der Sekte, die Schlechten sind in der ?Welt?. Es gehörten auch einige Misserfolge beim Schließen von neuen Freundschaften dazu, weil man erst mal lernen musste, die Menschen richtig einzuschätzen. Man kann mit und ohne Glauben an Gott gut leben. Ich habe in meiner Sektenzeit natürlich auch geglaubt, täglich mehrmals gebetet usw. und mich auch gefreut, wenn Gott mir geholfen hat. Ich denke aber heute für mich, dass es auch ohne Glauben an Gott geht: Wenn ich heute etwas schaffe, um das ich früher gebetet hätte, kann ich sagen: ?ICH alleine habe das geschafft!? Für ein in Sektenzeiten reduziertes Selbstbewusstsein ist das ein absolutes Highlight ? das kann ich euch sagen! Ja, Sie haben es richtig gesagt: Die Erfahrung, dass die Tochter Ihres Kollegen keine besondere Schule besuchen sollte, weil sie ein Mädchen ist, kann ich bestätigen, allerdings allgemein für Jungen wie für Mädchen. Man soll nicht so viel Zeit mit Schule vergeuden; in dieser Zeit kann man auch ?Jehovas Wort predigen?. Ich kenne intelligente Mitglieder der Sekte, die kurz vor1975, als Harmagedon (der Krieg Gottes) kommen sollte, keinen Beruf mehr gelernt haben und heute mehr recht als schlecht als Fensterputzer und Lagerarbeiter durchs Leben kommen. Traurig! Ich glaube, dass eine bessere Schulbildung auch nicht so gern gesehen wird, weil man z. B. auf dem Gymnasium eher zum Diskutieren und Selbstdenken animiert wird und dann vielleicht Wahrheiten entdeckt, die hinderlich für ein weiteres Sektenleben sind. Kritik äußern und annehmen ist für uns heute selbstverständlich, aber nicht für die Zeugen Jehovas. Das Wort ?Toleranz? fehlt in ihrem Wortschatz. Nur das, was die Leitung für richtig befindet, ist richtig ? wenn sie es im nächsten Moment für falsch befinden, ist es falsch. Du darfst das nicht hinterfragen, sondern musst es als eigene Meinung übernehmen, Zweifel sind etwas ganz Negatives. Toleranz ist ein Thema, das man nach einem Sektenausstieg immer wieder angehen muss ? ich jedenfalls! Früher war alles entweder schwarz oder weiß, richtig oder falsch, etwas dazwischen gab es nichts. Es ist gut, dass es jetzt so viele Möglichkeiten gibt, aber es nicht immer leicht, das umzusetzen. Daran muss man lange arbeiten

Dienstag, 16. Dezember 2008

142: Deutschland-745 Missbrauchsfälle bei den Zeugen Jehovas






Am Samstag, 19. Oktober 2002 erhielt Detlef Zwarg eine Mail mit folgendem Inhalt:
Ich kenne Sie aus den Berichten einiger Brüder, die ich während meines Aufenthaltes in Selters traf. Dort war ich für die Organisation des Archives zuständig. Mir wurden durch diese Arbeit tiefe Einblicke in die Angelegenheiten der Versammlungen in Deutschland möglich. Da ich die gegenwärtige Problematik bezüglich des Missbrauches auch durch die Berichte auf ihrer Webseite kenne und ich bisher dies alles alles Lüge betrachtete, war ich um so mehr schockiert, als ich zufällig auf Information stieß, die alles in anderem Licht erscheinen lassen.
Um auf den Punkt zu kommen:
Ich habe eine vertrauliche Datenbank aus dem Archiv mitgenommen, die alle bekannten Fälle des Missbrauches aus den Jahren 1997-2001 enthält, es sind 745 Datensätze mit den Namen der Betroffenen und den Adressen der Versammlungen.
Es ist so schrecklich!

Detlef Zwarg
Braunfelsstr. 11A
12305 Berlin
Telefon: +49 30 74683001

Freitag, 12. Dezember 2008

141. Liebe Re.....,


aus bestimmten Gründen kann ich Sie nur auf diesem Weg erreichen.

Ich bin noch immer ganz fertig über das, was Sie mir erzählt haben.

Ich kann nur erahnen was Sie durchmachen.

Ich habe lange nach einem symbolischen Engel für Sie gesucht.

Nun habe ich ein Christkind und einen Engel gefunden.

Passender geht es nicht.

Das was Sie tragen, wird auch Sie tragen.

Ich wünsche Ihnen ganz viel Stärke

und nehme Sie ganz fest in meine Arme.

Ich werde Sie solange begleiten,

wie Sie es mir erlauben.


Ich bin bei Ihnen


Ihre

Mechtild Berwald




140. Lieber Gott,



egal wer und was Du in mir und um mich bist.
Vielleicht bist Du ja auch mein zweites Ich.
Ich weiß nur, dass es in meiner Welt die Liebe gibt und darum gibt es Dich.
Ich danke Dir dafür, dass Du heidnische Bräuche in mein Leben gebracht hast.
Sie sind mir ganz besonders wichtig.
Ich danke meine Eltern dafür, dass sie mich in einen Glauben hineingeboren haben, der diese heidnischen Bräuche pflegt.
Alles was Menschen in freier Entscheidung verbindet besteht aus Liebe.
Unsere heidnischen Bräuche sind Produkte der Liebe und Aufmerksamkeit füreinander.
Unsere heidnischen Bräuche sind selbstbestimmt und edel.
Sie sind gelebte Demut und Toleranz.
Es gibt Menschen, die mir erzählen, dass Bräuche wie Weihnachten und Ostern nicht in der Bibel zu finden sind und dass uns die Bibel nicht gestattet diese Feste zu halten.
Als wenn es mich kümmert was wo und wie geschrieben oder nicht geschrieben steht.
Als wenn ich mein Leben danach ausrichte wie andere es von mir verlangen.
Die erfundene Person Jehova, die wie Asterix und Obelix auch nicht in der Bibel zu finden ist, schreibt diesen Menschen vor, was sie zu tun und zu lassen haben, alles orientiert an der willkürlichen Auslegung von Bibeltexten.
Diesen Bibeltexten haben sie ihr Leben gewidmet.
Ich glaube, dass sie das tun, weil sie kein eigenes haben und niemals haben werden.
Ich frage mich immer wieder, warum sie nach dem ewigen Leben Ausschau halten, wo sie doch gar nicht wissen was das Leben ist.
Sie nehmen ja nicht daran teil.
Oder halten sie gerade deshalb Ausschau?
Diese Menschen waren doch schon verloren, bevor ihr Leben begonnen hatte.
Denn sie haben im wahrsten Sinne des Wortes ihr “Zepter” abgegeben.
Früher habe ich gesagt, dass es immer Menschen geben wird die nur fremdbestimmt leben können und dass es für sie keine Alternativen gibt.
Ich habe den Partnern gesagt, dass die Macht, der Einfluss und der strukturelle Aufbau dieser Sekte zu gut funktioniert, dass all das was unsere Kirchen in sozialen Einrichtungen investieren, bei ihnen für Rechtsanwälte und ihre Verläge eingesetzt wird. Ich habe auch gesagt, dass ein Gegenarbeiten reine Energieverschwendung ist und dass sie sich am besten von ihrem Partner trennen. Ja, sie würden ihren Partnern in deren Fremdbestimmung sogar einen Gefallen tun, die Fremdbestimmten bleiben vor ihren Ältesten in ihrer Unliebe sauber. Und nur das zählt in ihrem Leben voller Angst.
Ich habe nicht an die Kinder dieser Fremdbestimmten gedacht.
Ich habe nicht an die Großeltern dieser Fremdbestimmten gedacht
Ich habe nicht an die Eltern dieser Fremdbestimmten gedacht.
Ich habe nicht an die Geschwister dieser Fremdbestimmten gedacht.
Ich habe nicht an die Freunde dieser Fremdbestimmten gedacht.
Ich habe nicht daran gedacht, dass Menschen, die in der Liebe leben, alles unternehmen, damit auch die Fremdbestimmten irgendwann verstehen was es bedeutet, voll vom Leben dieser Liebe in Eigenbestimmung zu sein.
Nun denke ich daran, immer, denn mein Sohn ist auch ein Fremdbestimmter.
Lieber Gott, ich wünsche mir so sehr, dass Du auch in ihm und um ihn bist.
Zeig ihm wer Du bist, was Du bist, warum es Dich gibt und immer geben wird.
Lass Dir Zeit, aber zeige es ihm.
Sei und bleib bei ihm zu jeder Zeit.
Ich danke Dir.
Ich danke Dir so sehr.
Deine Mechtild

Sonntag, 30. November 2008

139. Lieber Jens, ich habe einige Fragen an Dich




Vielleicht hast Du ja auch den Film über Don Quichote “Gib niemals auf” gesehen.
Immer wieder sagt er :


“Ich bin weil ich kämpfe, ich kämpfe solange ich bin.”


Dieser Film ist sehr tiefgründig und spricht für alle Menschen auf diesem Planeten.


Von der Wiege bis zum Tod kämpfen wir, der eine mehr, der andere weniger, aber wir kämpfen.
Wir sind weil wir kämpfen , und wir kämpfen solange wir sind. Es ist ein unendlicher Kreislauf.
Dieses Kämpfen ist unser Wachstum. Auch dann wenn wir den falschen Weg gehen, ist es Wachstum. Wir erfahren etwas über uns was uns kein anderer geben kann. Jeder Weg ist Bereicherung.

Wir sind alle auf der Suche nach dem Sinn des Lebens.
Wir sind empfänglich für freundliche Menschen, die sich auch dafür interessieren.
Wenn diese Menschen dann auch noch Lehrpunkte ( “Ist die Bibel wirklich das Wort Gottes?” ) mitbringen, die mich ungemein beeindrucken, wenn ich 332 Prophezeiungen im Alten Testament als Vorraussagungen lese und deren Erfüllungen im Neuen Testament prüfe und bestätigt finde, frage ich nicht mehr danach, wie und ob überhaupt angebliche “Bibelwissenschafter” der Zeugen Jehovas sich ernsthaft mit diesen Aussagen auseinander gesetzt haben. Ich bin einfach froh, überhaupt Menschen gefunden zu haben, die sich mit mir und meinen Fragen auseinander setzen. Ich bin so froh, dass ich gar nicht mehr merke, dass sie sich nicht mit mir auseinandersetzen, denn ich habe kapiert:
„Weil die Bibel das Wort Gottes ist, muss alles darin stimmen, auch die Prophezeiungen und deren spätere Erfüllungen. An diesen Erfüllungen von Prophezeiungen sieht man, dass die Bibel das Wort Gottes ist.“
( Das machen übrigens auch andere Gruppen mit fundamentalistischer Bibelauslegung, nicht nur die ZJ )
Mit diesem Zirkelschluss kann man Menschen Jahrzehnte gefangen halten, weil sie andere plausible Erklärungsmöglichkeiten überhaupt nicht ernsthaft in Erwägung ziehen.
Andere Erklärungen werden vor Dir fern gehalten, oder macht sie lächerlich.


Dir wird beigebracht, dass Gottes Eigenname in der Bibel zu finden ist, und dass man ihn mit „Jehova“ oder mit „Jahwe“ anreden soll.
Es ist eine raffinierte Verpackung von Wahrheit und Halbwahrheit. Es ist der Beginn Deine Gedanken unmerklich zu manipulieren. Als religiösen Laien, sind die angeführten Argumente absolut einleuchtend für Dich. Dass die Lehre der Zeugen Jehovas Schwachpunkte hat, wirst Du vielleicht niemals erfahren. Insbesondere die Frage des Gottesnamen im Neuen Testament ist keinesfalls so einfach und schlüssig, wie sie von den Zeugen Jehovas dargestellt wird.
Doch die Lehre vom Gottesnamen Jehova verfehlt seine Wirkung nicht:
Durch dieses Erlebnis von Gemeinsamkeit bei den ZJ wurdest Du gleichzeitig schon ein wenig von der Außenwelt distanziert/ausgegliedert, da Du dort ja nur auf Unverständnis gest0ßen bist. Das alles zog sich ganz schleichend in Dein Unterbewusstsein. Was mit Dir tatsächlich geschehen ist, wirst Du niemals begreifen, es sei denn, Du schaffst es inneren Abstand zu gewinnen und liest Bücher über die psychologischen Manipulationen von Sekten, was wohl niemals geschehen wird.

Ich habe eine wichtige Frage an Dich:
Warum wollen die Zeugen als Religionsgemeinschaft unbedingt vom Staat anerkannt werden?
Alle politischen Systeme sind Bestandteil der Welt des Satans. Es steht geschrieben „Der Staat ist ein Werkzeug Satans“
Für mich ist das schon ein eigenartiges ambivalentes Verhältnis, das die Zeugen Jehovas zum satanischen Staat haben. Sie lassen es zu vom „Teufel“ die „Rechnung“ präsentiert zu bekommen?
Ich finde das ist für die Zeugen Jehovas ohne Ehre und würdelos.
Seit nun mehr als 30 Jahren kämpfen sie um die Anerkennung durch die Welt und Gleichstellung derer von "Babylon der Großen".
Ist die Aufwertung durch einen satanischen Staat nicht entwürdigend für die Zeugen Jehovas?
Es geht den Zeugen doch nicht ums Geld wird immer gesagt.
Oder geht es doch nur ums Geld, um steuerliche Erleichterungen?
Kann man als „Religion“ soweit sinken, dass Geld von einem satanischen Staat nicht stinkt und weiterhin verbreiten, dass es den Zeugen nie ums Geld geht, weiterhin erzählen, dass die Zeugen in der Wahrheit leben?
Ist es nicht auch wichtig, vor sich selber Respekt zu haben?
Oder stimmt meine Meinung, dass Zeugen Jehovas nicht wissen, was das Wort „Respekt“ bedeutet?
Bitte erkläre mir:
Warum ist es wichtig vom „Satan“ anerkannt zu werden?
Warum sind sich die Zeugen Jehovas nicht selbst genug?

Alles Liebe,
Deine Mama

Donnerstag, 27. November 2008

138.Das Schüren von Ängsten ist das Werkzeug dieser gestörten Organisation!


Es ist
kaum
zu glauben,
aber gerade
durch das
ständige
Einschüch-
tern
und
Hervorrufen
von Angst
bindet die
Organisation ihre
Mitglieder.

Aus dem Lehrbuch der Wachtturm Bibel- und Traktat-Gesellschaft

"Überleben und dann eine neue Erde“,
Seite 7.


Originaltext:
Noch unmittelbarer berührt dich vielleicht die Tatsache, daß viele Menschen wegen der Gewaltkriminalität Gefangene in ihrer eigenen Wohnung sind. Politische und gesellschaftliche Unruhen machen das Leben gefährlich
.




Aus dem Lehrbuch der Wachtturm Bibel- und Traktat-Gesellschaft
"Überleben und dann eine neue Erde", Seite 13.


Originaltext:
Ganz gleich, wie edel die Ziele von Staatsmännern sein mögen, werden alle menschlichen Regierungen von Kräften manipuliert, auf die kein Staatsmann Einfluß hat. Welche Kräfte sind das? Es sind übermenschliche Geister, nämlich Satan, der Teufel, und seine Dämonen.



Der Tof ist für fie Zeugen nicht Bestandteil des Lebens, er ist der Feind:
Aus dem Lehrbuch "Frieden und Sicherheit – Wie wirklich zu finden?“, Seite 19.
Originaltext:
Krankheit und Tod bleiben weiterhin als unbesiegte Feinde übrig.

Kindern und Jugendlichen, deren Eltern nicht zur Organisation gehören, soll in den Zeugen Jehovas-Versammlungen besonderes Augenmerk geschenkt werden. Hier beginnt die Manipulation des Strukturaufbaus.

Aus dem geheimen Anleitungsbuch/Gesetzbuch für Führungskräfte der Zeugen Jehovas und der Wachtturm Bibel- und Traktatgesellschaft mit dem Titel: "Gebt acht auf euch selbst und auf die ganze Herde", Seite 23 + 24.

Originaltexte:
Bei vielen Jugendlichen ist der Vater oder die Mutter nicht in der Wahrheit, und bei einigen ist überhaupt kein Verwandter in der Wahrheit. (Anm.: in der Wahrheit = Zeugen Jehovas-Angehöriger) ...Achtet auf Möglichkeiten, wie ihr und andere die Jüngeren in der Versammlung unterstützen und ermuntern könnt, und laßt sie ständig spüren, daß ihr an ihnen interessiert seid.


Und es geht heuchelnd weiter:

Hört euch ihre Ansichten und Probleme mit Interesse an; übt nicht schnell Kritik, spendet bereitwillig Lob.

Um ihnen auch ein Gefühl des Gebrauchtwerdens zu geben:

Seid erfinderisch im Ersinnen von Aufgaben, mit denen ihr vorbildliche Jugendliche betrauen könnt; sie können z.B. beim Herumreichen der Mikrophone helfen, nach jeder Zusammenkunft die Toiletten in einen ordentlichen Zustand bringen und die Stühle ausrichten.



Die ZJ lehren, dass Gott im Jahr 1914 Jesus Christus als König inthronisierte:
Aus dem Lehrbuch der Watchtower Bible and Tract Society, der Zeugen Jehovas mit dem Titel "Auch du kannst Harmagedon überleben und in Gottes neue Welt gelangen", Seite 245.

Originaltext:
Als Jehova Gott im Jahre 1914 Jesus Christus als König auf dem himmlischen Berg Zion inthronisierte und das Zepter seiner Macht aus Zion sandte, sagte er zu dem neuen König: "Herrsche inmitten deiner Feinde!"



Es soll dann einen Teufel im Jahr 1914 gegeben haben, der im Anschluß an dieser Inthronisierung aus dem Himmel vertrieben wurde:

Aus dem Lehrbuch der Wachtturm Bibel und Traktatgesellschaft, der Zeugen Jehovas mit dem Titel "Die Wahrheit, die zu ewigem Leben führt", Seite 99 und 100.

Originaltext:
Als der Teufel nach der Errichtung des Königreiches im Jahr 1914 aus dem Himmel vertrieben wurde, wusste er, daß er nur noch eine kurze Frist haben würde.


Bei der Stichwortsuche in der elektronischen Ausgabe der Wachturm Bibliothek wurde im Zeitraum von 1970 bis 2001 das Wort "Sklaven" 1 927 mal und das Wort "Sklave" 883 mal ausgewiesen.

Ein geschiedenes Ehepaar, das gemeinsamen Geschlechtsverkehr hat, wird der Hurerei Bezichtigt:

Aus dem geheimen Anleitungsbuch/Gesetzbuch für Führungskrafte der Zeugen Jehovas und der Wachtturm Bibel- und Traktatgesellschaft mit dem Titel: "Gebt acht auf euch selbst und auf die ganze Herde", Seite 135.

Originaltext:
Ein geschiedenes Ehepaar, das Geschlechtsverkehr miteinander hat, begeht Hurerei, und zwar auch dann, wenn es nur gesetzlich geschieden ist.




Für die Kinder der Zeugen Jehovas, die die Schule besuchen, hat die Zeugen Jehovas-Glaubenslehre an erste Stelle zu stehen:

Aus dem Lehrbuch der Organisation mit dem Titel: "Organisiert, unseren Dienst durchzuführen", Seite132.

Originaltext:
Kinder von Zeugen Jehovas ziehen aus einer grundlegenden weltlichen Bildung Nutzen. Während sie zur Schule gehen, sollten sie daran interessiert sein, gut lesen und schreiben zu lernen. Andere Fächer, die in der Grundschule und auch in einer weiterführenden Schule gelehrt werden, können für junge Leute wertvoll sein, während sie in geistiger Hinsicht Ziele verfolgen. In ihrer Schulzeit sollten sie sich fleißig bemühen, ihres Schöpfers zu gedenken, indem sie geistige Dinge an die erste Stelle setzen.


Die Zeugen Jehovas-Organisationen fordern Abgrenzung gegenüber der Umwelt. Die Folge ist, dass die Teilnahme an Schulveranstaltungen ist untersagt:

Aus dem Lehrbuch der ZJ & WTG mit dem Titel: "Organisiert, unseren Dienst durchzuführen", Seite 132 und 133.

Originaltext:
Damit sich junge Zeugen Jehovas während der Schulzeit von der Welt getrennt halten können, sollten sie über die Gefahren nachdenken, die eine Beteiligung an schulischen Aktivitäten außerhalb des regulären Lehrplans mit sich bringt. Deine Klassenkameraden und Lehrer mögen zwar nicht immer verstehen, weshalb du dich an manchen Dingen nicht beteiligst, doch was wirklich zählt, ist, dass du Gott gefällst. Das erfordert, dass du auf dein biblisch geschultes Gewissen hörst und fest entschlossen bist, dich nicht in weltliche Wettbewerbe oder nationalistische Praktiken verwickeln zu lassen, durch die du biblische Grundsätze übertreten würdest.


Leidenschaftliches Petting wird als zügelloser Wandel angesehen. Beteiligten sind deshalb in einem Rechtsverfahren der Zeugen Jehovas-Gerichtsbarkeit wiederzufinden:

Aus dem geheimen Anleitungsbuch/Gesetzbuch für Führungskrafte der Zeugen Jehovas und der Wachtturm Bibel- und Traktatgesellschaft mit dem Titel: "Gebt acht auf euch selbst und auf die ganze Herde", Seite 93.

Originaltext:
Zügelloser Wandel ist eine schockierende, unverschämte Mißachtung der Sittenmaßstäbe Jehovas. Vorsätzliches und gewohnheitsmäßiges leidenschaftliches Petting sowie vorsätzliches und gewohnheitsmäßiges Streicheln der Brüste können Formen von zügellosem Wandel sein.
Die Art, die Umstände und das tatsächliche Ausmaß dessen, was vorgefallen ist, können auf zügellosen Wandel hindeuten; in diesem Fall ist ein Rechtsverfahren erforderlich.



Donnerstag, 13. November 2008

137. Vertreter der Wachturmgesellschaft lügen und täuschen bei öffentlichen Auftritten....









http://video.google.de/videosearch?q=die+L%C3%BCgen+der+Zeugen+Jehovas&hl=de&emb=1&aq=f#

Am 3.Mai 2001 strahlte der ehemalige, regionale TV-Sender B.TV (Baden-Württemberg) eine Diskussion zum Thema "Zeugen Jehovas" aus. Über den Satelliten "Astra" war der Beitrag europaweit zu sehen und alle, denen die Glaubensregeln der Zeugen Jehovas bekannt waren, durften mit Verwunderung feststellen, wie sehr die Doppelzüngigkeit und Verlogenheit in das offizielle Vokabular der Wachtturm-Gesellschaft Einzug gehalten hatte.

wtcleanup stellt eine ungekürzte Video-Aufzeichnung zur Verfügung. Zu dieser Diskussion ist ein Beitrag bei wtcleanup mit dem ganzen Wortlaut des Gesprächs und einer genaueren Erläuterung der sehr stark entstellten, öffentlichkeitswirksamen Statements der beiden Wachtturm-Vertreter, die mit den offiziellen Lehren der Zeugen Jehovas verglichen wird.

Damit wird deutlich, dass die Wachtturm-Gesellschaft mit ihrer Janusköpfigkeit nicht nur ihre eigenen Gläubigen, sondern auch die Öffentlichkeit täuschte.

http://video.google.de/videosearch?q=die+L%C3%BCgen+der+Zeugen+Jehovas&hl=de&emb=1&aq=f#

Freitag, 24. Oktober 2008

136.Lieber Jens,












Dein Bruder Marco hat heute Geburtstag,
Du weißt, dass ich immer jedem überlassen habe, wie er seinen Geburtstag gestalten möchte. Bei mir gab es alternativ den kleinen “Geburtstagstisch”, selbst dann wenn das Geburtstagskind nicht anwesend war. Durch Dich ist uns allen erst klar geworden, wie wichtig uns dieses Ritual ist.
Letztendlich gibt es nur den Glauben an uns selber. Nur dieser Geist erfüllt das Universum. Es ist die Energie, die wir im Leben spüren.
Das Gedankengut der Zeugen Jehovas ist voll von Angst, Hass, Eigennutz, Gier, Selbstabwertung und vielen anderen negativen Kräften. Es hat nur in Not-und Mangelzeiten die Chance neue Mitglieder zu erreichen, nur in diesen Zeiten können sie sich in die Menschen hineinbohren. Die Zeugen Jehovas schämen sich nicht einmal dafür, diese Not so schamlos auszunutzen.
Wahrscheinlich bist Du Symptomträger unserer Familie.
Vielleicht gefällt Dir diese Rolle ganz gut.
Es ist sehr schwierig und widersprüchlich wenn ich den Sklaven spielen muss und mir gleichzeitig die Arroganz und das Lügen gelehrt wird. Das ist ein äußerst schmerzlicher Spagat!
Erfülltes Leben ist die Abwesenheit von Angst.
Bei den Zeugen wird alles auf das Hilfsmittel Angst aufgebaut.
Schon deshalb ist das Leben bei den Zeugen von Anfang an zum Scheitern verurteilt.
Das wirst Du niemals zugeben weil Du Dich schon zu sehr eingesetzt hast.
Das würde ja bedeuten, dass alles umsonst gewesen wäre.
Und das ist zu schmerzhaft für Dich.
Ich wünsche Dir ein Leben ohne Angst.
Ich wünsche Dir ein authentisches Leben.
Ein Leben in dem Du sein kannst wer Du bist und nicht was Du für andere sein sollst.
Das wünsche ich Dir weil Du mein Sohn bist.
Für diese Menschen habe ich Dich nicht geboren.
Ich werde nicht zulassen, dass sie Dein Leben zerstören.
Ich werde mir nun öfter Pausen gönnen.
Ich werde versuchen, nicht immer an Dich zu denken.
Ich möchte nicht, dass die Zeugen durch Dich und ihrem abtrünnigen Gedankengut auch noch mein Leben minimieren.
Du stehst nun mit Deinem “Lachturm” an den Straßenecken. Das ist Strafe genug!
Wer sich einmal so in der Gesellschaft präsentiert hat, wird schon deshalb nicht mehr zurückgehen. Er schämt sich zu sehr.
Es gibt ein Gesetz von Ursache und Wirkung.
Das werde ich für mich nutzen.
Ich werde Zeit brauchen.
Ich werde all dieses negative Gedankengut umkehren.
Ich werde für mich nutzen was gegen mich sein soll.
Ich werde für Dich nutzen was gegen Dich sein soll.
Ich werde all dieses negative Gedankengut der Zeugen zur Quelle meiner Kraft und Macht erschließen.
Ich bin nicht mehr niedergeschlagen, nur noch sehr traurig.
Aber auch das will ich nicht mehr sein.
Du bist mein Sohn.
Deine Zukunft wird eine wunderbare sein.
Sie wird jedoch nicht bei den Zeugen stattfinden.
Sie wird sein, wo es Dir gut geht.
Unser Unterbewusstsein braucht positives Gedankengut, damit es sich entfalten kann.
Für dieses positive Gedankengut werde ich sorgen, damit Du eines Tages wieder atmen kannst.
Weil Du mein Sohn bist.
Du wirst atmen können, das verspreche ich Dir.
Das ganze tiefe Leben wirst Du atmen.
Und keiner wird es Dir verbieten.
Nicht einmal Du selbst.
Deine Mama


















135. Kirchenältester tritt zurück



Zeugen Jehovas Ältester tritt zurück
Geschrieben von: infolink


Die Zahl der Berichte über Pädophile bei den Zeugen Jehovas reißt nicht ab. Jetzt ist erstmals ein Ältester und vorsitzführender Aufseher von seinem Amt zurück getreten, weil er die Praxis des Vertuschens nicht mehr mittragen wollte. William Bowen ist damit vermutlich der erste Zeuge, der genügend Zivilcourage besaß, um eine Religion zu verlassen, bei der es offensichtlich zur Regel gehört, die Täter zu schützen und die Opfer einzuschüchtern.
DRAFFENVILLE, Kentucky, USA - Ein Ältester einer Versammlung der Zeugen Jehovas in Draffenville hat wegen einer Vorgehensweise der Religionsgemeinschaft sein leitendes Amt niedergelegt, die nach seiner Ansicht "Tausenden Schaden zugefügt hat, zahlreiche Opfer ungeschützt lässt und ausgesprochenen Kriminellen Zuflucht verschafft."
Der Älteste, William Bowen, hat letzte Woche sein Amt als Ältester und vorsitzführender Aufseher, in etwa vergleichbar mit dem Amt eines Pastors in anderen protestantischen Bewegungen, niedergelegt. Er berief sich dabei auf die Vorgehensweise der Kirche, was die Anzeige vermuteter Kinderschänder bei den Polizeibehörden angeht. Bowen brachte zum Ausdruck, dass die Anweisung, nach der die Kläger aufgefordert werden, Fälle von Missbrauch nicht den zuständigen Behörden, sondern lediglich den Kirchenältesten zu melden, dazu geführt hat, dass "buchstäblich Tausende" von Pädophilen unbestraft davon kommen.
"Ich beziehe mich dabei auf eine Wachtturm-Anweisung, nachdem Informationen über Pädophile vertraulich zu halten sind," schrieb Bowen in seinem Austrittsschreiben. "Pädophile werden durch ein Prinzip des Schweigens gedeckt und verbleiben in vielen Fällen in führenden Positionen oder als Mitglieder mit hohem Ansehen, während ihre Opfer in aller Stille leiden oder mit Sanktionen belegt werden. Eine Vorgehensweise, die meiner Auffassung nach unethisch und unmoralisch ist."
Sprecher des Hauptsitzes der Kirche in New York erklärten dazu, dass es kein Verbot gäbe, sich im Falle eines Kindesmissbrauchs an die Behörden zu wenden und auch niemand davon abgehalten werde.
Bowen, 43, der über rund 2 Jahrzehnte in zahlreichen Führungspositionen innerhalb der Kirche gedient hat, sagte, er hätte bei Besuchen in mehreren Versammlungen mehrere ähnlich gelagerte Fälle erlebt.
Die Wachtturm Bibel- und Traktatgesellschaft ist ein gemeinnütziges Unternehmen, das von der Kirche genutzt wird, um Literatur herzustellen, das weltweite Predigtwerk zu überwachen, sowie Kongresse und Schulungen für den Missionsdienst der Zeugen zu organisieren.
Bowen gab an, er sei in diesem Glauben aufgewachsen und werfe durch seinen Rücktritt "im Grunde genommen 40 Jahre in der Organisation weg". Dennoch war dies nach seiner Überzeugung ein Schritt, den er einfach tun musste, da er bezweifelt, dass sich an der Anweisung etwas ändern wird, wenn es nicht zu einem zunehmenden Druck seitens der Öffentlichkeit kommt.
"Ich habe mich seit zwei oder drei Jahren mit diesem Gedanken auseinandergesetzt, aber diese Sache ist einfach nicht in Ordnung und muss aufhören," sagte er. "Das ist nicht etwas, bei dem ich einfach weiter wegsehen kann."
J.R. Brown, Leiter des Bereiches Öffentlichkeit der Zeugen Jehovas am Hauptsitz der Kirche in Brooklyn, N.Y., sagte in seiner Erklärung, dass sich die Mitglieder der Glaubensgemeinschaft "von allen Formen von Schlechtigkeit, einschließlich Kindesmissbrauch, abwenden."
"Wenn unsere Kirchenältesten von Kindesmissbrauch erfahren, gehen Siestrikt nach den Gesetzen über die Anzeige von Kindesmissbrauch vor. Außerdem ermuntern wir die Übeltäter, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um diese Angelegenheit mit den Behörden zu regeln. Außerdem verbieten wir weder dem Opfer noch den Eltern des Opfers oder halten sie davon ab, einen Fall von Kindesmissbrauch anzuzeigen, selbst wenn der Beschuldigte ein Zeuge Jehovas ist."
Bowen erklärte, nach der Regel der Kirche sind die Ältesten verpflichtet, den Beschuldigten allein zu befragen. Falls er die Tat abstreitet, fällt die Last des Beweises auf den Ankläger, der seine Anschuldigungen beweisen muss. Falls der Ankläger den Beweis nicht erbringen kann, wobei zwei Zeugen Voraussetzung sind, wird der Fall nicht weiter verfolgt. Bei der gesamten Vorgehensweise steht vor allem die Wahrung der Vertraulichkeit im Vordergrund, führte Bowen aus. Nicht einmal der Ehepartner des Beschuldigten oder die Eltern der Kinder, mit denen er Kontakt hat, werden von den Anschuldigungen informiert.
"Als Ältester hatte ich die Anweisung, dass keine Schritte zu unternehmen sind und keine Anzeige zu erstatten ist, wenn nur ein Wort gegen das andere steht und die Anschuldigung nicht durch zwei Zeugen bezeigt wird," schrieb Bowen. "Das Opfer? Es wird gewarnt, nichts über den Vorfall verlauten zu lassen, um Disziplinarmaßnahmen der Versammlung zu entgehen, die bis hin zum Ausschluß wegen übler Nachrede reichen können."
James Bonnell, ein anderer Ältester der Versammlung Draffenville, nannte Kindesmissbrauch "eine schreckliche Sache" und gab an, dass die Kirche "das unter keinen Umständen billige."
Nach der Website der Kirche hat die Glaubensgemeinschaft nahezu 6 Millionen praktizierende Mitglieder in naheezu 90.000 Versammlungen weltweit. Nach Auskunft Bowens hat die Versammlung Dravenville rund 50 Mitglieder.
Autor: C.D.
Bradley